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Weniger Bürokratie vor Feuerwehrübungen |
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Montag, 05. April 2010 um 06:51 |
Niederneuschönberg. Wenn Mitglieder Freiwilliger Feuerwehren (FFw) in Sachsen zukünftig Übungen planen, dann müssen sie sich seit dem 30. März mit viel weniger Bürokratie plagen. Das ist das Ergebnis der Bemühungen, die Udo Müller, der Wehrleiter der FFw Niederneuschönberg, gemeinsam mit seinen Mitstreitern im Rahmen einer Petition angestellt haben. Darin forderten sie die Abkehr vom bislang gültigen Genehmigungsweg. „Der Petition konnte abgeholfen werden“, sagte Tino Günther (FDP), der Vorsitzende des Petitionsausschusses im Sächsischen Landtag am Donnerstag bei der Übergabe der entsprechenden Dokumente. Demnach reicht es ab sofort aus, dass die Feuerwehren die Absicht, eine Übung abzuhalten, beim Kreisbrandmeister anzeigen. Ohne weitere Hürden und
Zeitaufwand kann es danach an die praktische Vorbereitung der Übung gehen. Früher mussten diese beim Landratsamt beantragt und etwa drei Wochen auf die Genehmigung gewartet werden. Der Antrag wurde an die zuständige Landesdirektion sowie an das Sächsische Innenministerium weitergeleitet. Im Antrag aufgeführt werden mussten auch die Straßen, die die Feuerwehr im Zuge der Übung mit Blaulicht und Martinshorn zu befahren beabsichtigte. „Das hat zu einem enormen Rückgang der Übungen geführt“, weiß Kai Endtmann, der stellvertretende Wehrleiter. Deshalb hatte sich Udo Müller entschlossen, eine entsprechende Petition einzureichen. Tino Günther machte deutlich, dass die Niederneuschönberger Feuerwehrleute damit für die Kameraden im gesamten Freistaat eine enorme Erleichterung herbeigeführt haben. „Ihr habt mit der Petition bestehende Gesetze verändert und damit die Arbeit für 48.000 sächsische Feuerwehrleute vereinfacht“, so der Abgeordnete.
F.d.R.d.A., Jan Görner
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